Minimal invasive Neurochirurgie (MIN)

NeuroChirurgicum, Neurochirurgie, Minimalinvasive Neurochirurgie

Minimal invasive Neurochirurgie bedeutet nicht nur einfach kleinere Hautschnitte oder Schädelöffnungen.

Hinter dem Begriff verbirgt sich vielmehr eine umfassende patientenorientierte Behandlungsstrategie, deren Ziel es ist, jeden Patienten individuell und damit auf die jeweilige Erkrankung optimal abgestimmt zu behandeln. Die minimal invasive Strategie umfasst:

» Individuelle Diagnostik & Indikation
» Sorgfältige Operationsplanung
» Einsatz modernster Technologie
» Patientenorientierte Betreuung

Um dies zu verwirklichen, ist kompetentes und erfahrenes Personal in Praxis und Operationssaal aber gerade auch auf Station und bei der Nachsorge von großer Bedeutung. Das NeuroChirurgicum ist sehr Stolz darauf, dass dies in nur kurzer Zeit erreicht werden konnte und hoch motiviert dies durch entsprechende Weiterbildung ständig weiter auszubauen.

 

Individuelle Diagnostik & Indikation

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Anhand der Art und Lokalisation der Erkrankung (z.B. Tumor im Stirnhirn, Blutschwamm im Hirnstamm, Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule) kann der Neurochirurg die Möglichkeiten und den zu erwartenden Nutzen, aber auch die Risiken einer Operation abschätzen. Risiken ergeben sich vor allem durch Manipulationen an Geweben (Hirngewebe, Nerven, Gefäße) in unmittelbarer Nachbarschaft der Läsion oder auf dem Weg dorthin, aber auch durch die Konstitution und Begleiterkrankungen des Patienten selbst. Nur in Zusammenschau aller Faktoren lässt sich das individuelle Risiko für einen Patienten realistisch vorhersagen. Richtungsweisend für das operative Vorgehen ist neben der exakten Erfassung der Beschwerden, des neurologischen Zustandes und Begleiterkrankungen deshalb auch eine differenzierte und chirurgisch orientierte Diagnostik (CT, MRT, Angiographie etc.). In besonderen Fällen kann an Hand dieser Informationen auch eine computergestützte Simulation erfolgen. In der Regel sollte nur wenn das so abgeschätzte Risiko der Operation geringer einzuschätzen ist als der zu erwartende Nutzen, eine OP-Indikation gestellt werden.

 

Sorgfältige Operationsplanung

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Neben der Indikationsstellung ist die sorgfältige Operationsplanung für die Belastung und das Risiko eines Patienten entscheidend. So kann im Einzelfall ein längerer Weg, z. B. von der Gegenseite, der weniger belastende Eingriff für den Patienten sein. Insbesondere können heute auch kleinste natürliche Räume zwischen oder um Gehirn, Rückenmark und Nerven herum (Furchen, Hirnkammern, Zisternen etc.) genutzt werden. Bei Erkrankungen der Schädelbasis können immer häufiger auch sehr schonende Zugänge durch die Nase verwendet werden.

Die sorgfältige Planung erfordert daher eine chirurgisch-orientierte Diagnostik, nicht selten mit speziellen Sequenzen z.B. zur Darstellung von Kerngebieten und Nervenbahnen spezieller Hirnfunktionen. Das kann bedeuten, dass trotz aktueller Bilder zusätzliche Untersuchungen notwendig werden. Auch für die oft sinnvolle Möglichkeit der computergestützten, millimetergenauen Orientierung während der OP, der sogenannten Neuronavigation, sind spezielle Sequenzen (3D MPRAGE) notwendig.

Für die meisten Eingriffe kann so die Größe der Schädelöffnung oder des Zugangs zur Wirbelsäule und damit die Gefahr der Verletzung des umliegenden Gewebes oder Entstehung von Instabilität deutlich reduziert werden. Kleinere Zugänge wiederum machen individuelle und kosmetisch attraktive Schnitte mit nur minimaler oder garkeiner Rasur des Haupthaares oder z.B. in der Augenbraue möglich.

Die Planung und Durchführung individueller Zugänge erfordert die persönliche Anwesenheit des verantwortlichen Neurochirurgen von Beginn an und führt somit zusätzlich zu einem sehr hohen Qualitätsstandard.

 

Einsatz modernster Technologie

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Läsionen, die nicht von der Hirnoberfläche aus sichtbar sind, müssen häufig durch gesundes Hirngewebe hindurch angegangen werden. Entscheidend ist, dass dadurch keine Funktionsstörungen auftreten, der Zugang also exakt an der vorgesehenen Stelle liegt und so klein wie möglich ist. Dies wird heute mit Hilfe der Neuronavigation erreicht. So können vor der Operation erstellte Bilder und Informationen über individuelle Hirnzentren und Nervenbahnen millimetergenau auf den Patienten während der Operation übertragen werden.

Ist man vor Ort, ist die Sicht auf die Läsion für den Erfolg der Operation entscheidend. In vielen Fällen gelingt eine hervorragende Darstellung in Bezug auf Beleuchtung und Vergrößerung des OP-Feldes mit Hilfe des Operationsmikroskops. Reicht dies in tiefliegenden und versteckten Regionen oder bei sehr schmalen vorgegebenen Zugangswegen nicht aus, kann durch den Einsatz von Endoskopen die Sicht entscheidend verbessert werden. Darüberhinaus können heute auch durch Fluoreszenz der Blutfluss in Gefäßen (ICG: Indocyaningrün Videoangiographie) oder bestimmte Tumore (5-ALA: 5-Aminolävulinsäure) sichtbar gemacht werden.

Die Lage von Hirnzentren, Nervenbahnen und Gefäßen kann sich während einer Operation durch das Absaugen von Nervenwasser oder Tumorgewebe verändern oder trotz bestmöglicher Visualisierung unklar bleiben, ob noch Resttumor vorhanden ist. In diesen Fällen reichen die vor der Operation angefertigten Bilder nicht mehr aus. Es kann also notwendig werden, während einer Operation neue Bilder anzufertigen. Grundsätzlich kann dies mittels intraoperativem Röntgen, CT, MRT und dem Ultraschall erfolgen. Dem NeuroChirurgicum stehen mit seinem Kooperationspartner alle diese Möglichkeiten zur Verfügung.

 

Patientenorientierte Betreuung

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Betroffene Personen werden oft plötzlich und unerwartet mit einer neurochirurgischen Diagnose konfrontiert und sind nicht selten zu diesem Zeitpunkt beruflich und familiär voll eingespannt. Nicht nur in dieser Situation ist eine rasche Genesung und vollständige Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit extrem wichtig. Durch eine individuelle Behandlungsplanung, kosmetisch ansprechende Schnittführungen unter meist vollständigem Erhalt der Haarpracht, geringer Gewebetraumatisierung, sowie kurzer Krankenhausaufenthalte kann dies in vielen Fällen realisiert werden. Bei unkompliziertem Verlauf ist eine stationäre Behandlung von nur ca. 2-3 Tagen nach Wirbelsäulen- und ca. 4-6 Tagen nach Kopfoperationen erforderlich.

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